Der Arbeitsprozess Ⅰ
Informationsarchitektur
Informationsarchitektur: Vorher vs. Nachher
Rechercheergebnis: Die Mehrheit der Nutzer greift über Mobilgeräte zu. Daher: Mobile First.
- Kein Mobile-First Design
- Überladung durch drei visuell überfordernde Kästen im Header
- Unstrukturierte Inhaltsreihenfolge
- Klientwunsch: Markenlogos ganz oben – unüblich und irritierend
- „Unsere Geschichte" zu früh auf der Seite
- Wiederholung aller Getränke – unnötige Scrolltiefe
- Produkte ohne Lagerbestand (Chips) prominent dargestellt
- Großflächige Grafik ohne funktionalen Mehrwert
Vorher
- Mobile-First Struktur: klare vertikale Nutzerführung
- Reduktion auf das Wesentliche – kognitive Entlastung
- Priorisierung: Wichtigstes zuerst – Top-Angebot & Top-Produkte
- Marken nach unten verschoben – orientiert an Nutzererwartung
- „Unsere Geschichte" später eingebaut – als Vertiefung, nicht Ablenkung
- Chips ans Ende verschoben – gehören nicht zur Nische & nicht auf Lager
- Wiederholung entfernt – alle Produkte in der Navigation gebündelt
- Abschlussgrafik verkleinert – dient nur noch der visuellen Abrundung
Nachher
Die neu strukturierte Informationsarchitektur führt die Besucher Schritt für Schritt durch die wichtigsten Inhalte. Dadurch wurde der Userflow optimiert.
UX-Grundlagen zur Entscheidung:
- Hick's Law: Weniger Auswahl beschleunigt Entscheidungen
- Serial Position Effect: Wichtiges gehört an den Anfang
- Jakob's Law: Nutzer erwarten bekannte Muster
- Mobile-First Design: Optimierung für die Hauptnutzungsplattform
- Content Hierarchy: Klar gegliedert = bessere Orientierung & Conversion
- Low‑Fidelity‑Wireframes in Goodnotes auf dem iPad. Als alleiniger Designer skizzierte ich unter Zeitdruck kollaborativ Ideen und stellte sie telefonisch vor.